Was ist der Freistellungsauftrag beim Festgeld?

Dass in Deutschland der Staat an jeder Kapitalanlage, die für ihren Anleger Zinsgewinne generiert, mitverdienen möchte, dürfte mittlerweile bekannt sein. Um dennoch die Attraktivität von Kapitalanlagen zu fördern und die Bürger dazu zu animieren, regelmäßig Geld zu sparen, wurde der so genannte Sparerfreibetrag eingeführt. Um ihn zu nutzen, muss ein Freistellungsauftrag gestellt werden. Beim Sparerfreibetrag handelt es sich um einen bestimmten Kapitalbetrag, den der Anleger maximal erwirtschaften darf, ohne dafür Steuern bezahlen zu müssen. Dies ist auch bei der Anlage von Festgeld der Fall. Da die Bank aber automatisch Steuern auf das Sparguthaben abführt, muss der Anleger ihr einen Freistellungsauftrag übermitteln. Fortan werden keine Steuern auf Zinsgewinne mehr abgeführt. Bei mehreren Kapitalanlagen kann der Freistellungsauftrag auch bei verschiedenen Kreditinstituten eingereicht werden, alle Freistellungsaufträge zusammen dürfen jedoch die festgelegte Freigrenze nicht überschreiten.

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