Logarithmische Skalierung


Nicht immer lässt sich der Verlauf der Entwicklung einer Währung anhand einer linearen Skalierung perfekt nachvollziehen. Besser wäre es in manchen Fällen, jeweils den nächsten Schritt der Kursentwicklung in Anlehnung an die letzten Schritte einzuzeichnen, so dass die Länge jedes Schrittes nicht an einem festen Maßstab gemessen, sondern von den vorigen Kursbewegungen abhängig gemacht wird. Genau das geschieht bei der logarithmischen Skalierung. Bei der logarithmischen Skalierung wird zunächst ein Fixpunkt festgelegt, von dem aus alle Kursbewegungen in das jeweilige Chart eingezeichnet werden. Jeder Pip bezieht sich nur noch auf diesen Fixpunkt und bildet die prozentuale Kursentwicklung gegenüber diesem ab. Das Ganze lässt sich am besten an einem Beispiel erklären: Nehmen wir an, der Kurs einer Währung steigt zu Anfang des Beobachtungszeitraums sehr stark an. Diese Entwicklung wird anhand eines langen Striches im Chart kenntlich gemacht. Nun steigt der Kurs im gleichen Verhältnis weiter an, nimmt also nicht mehr an Stärke zu. In diesem Fall müsste bei einer linearen Skalierung der Strich jeweils gleich lang eingezeichnet werden. Bei der logarithmischen Skalierung dagegen wird er kürzer gezeichnet, da der Kurs in Bezug auf den Fixpunkt lediglich im gleichen Verhältnis weiter steigt, jedoch nicht überproportional zulegt.


Logarithmische Skalierung
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