Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist besonders bei Neulingen und Einsteigern in Sachen Charttechnik und Chartanalyse nicht besonders beliebt. Das Auffinden der Schulter-Kopf-Schulter-Formation gestaltet sich für viele Neulinge oft recht schwierig.

Die Chartformation Schulter-Kopf-Schulter beschreibt im Grunde genommen drei unterschiedliche Hochs. Die können hierbei auch unterschiedliche Kurshöhen erreichen. Damit eine eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation in Frage kommt, muss dabei die Tatsache erfüllt sein, dass das zweite Hoch, also das in der Mitte, den höchsten Kurswert für sich beansprucht. Deshalb wird dieses Hoch auch als Kopf dieser Chartformation bezeichnet, während die rechts und links von gelegenen Hochs jeweils eine der so genannten Schultern darstellen.

Aus charttechnischer Sicht ist bei der Schulter-Kopf-Schulter-Formation jedoch nicht so sehr die jeweilige Kurshöhe eines Hochs von Bedeutung, sondern vielmehr der Verlauf der so genannten Nackenlinie. Die Nackenlinie erhält man durch das verbinden der beiden Tiefstpunkte zwischen den Hochs. Vereinfacht gesagt nimmt man hierbei den Beginn des Anstiegs zum Kopf und im Anschluss daran den Tiefpunkt der Rückentwicklung ehe das neue Hoch ausgebildet wurde. Diese so genannte Nackenlinie spielt für das richtige Deuten einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine sehr wichtige Rolle. Wird die Nackenlinie nun vom weiteren Kursverlauf nach unten durchbrochen ist mit weiteren sinkenden Kursen zu rechnen. Das Auffinden der einzelnen Hochs und auch das richtige Platzieren der Nackenlinie stellt zu Beginn meist noch Probleme dar. Wird diese System jedoch verstanden, so stellt die Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine überaus vielversprechende Hilfestellung dar.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation
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