Minor-Währungen

Minor-Währungen sind ein Bereich der Währungen, der oftmals auch als exotische Währungen bezeichnet wird. Experten und Profis in Sachen Devisenmarkt nennen die Währungen Minor-Currencies. Es gibt in Bezug auf die Anzahl wesendlich mehr Minor-Currencies, als von den Währungen des Gegenpart, den Major-Currencies. Insgesamt haben die Minor-Währungen nur rund 10 Prozent Anteil am weltweiten Handelsumsatz. Minor-Währungen können meist Ländern und Wirtschaftsregionen zugerechnet werden, die keinesfalls zu den stärksten und stabilsten der Welt gehören. Deshalb werden die Minor-Currencies auch am Währungsmarkt für die Geldanlage beziehungsweise das Spekulieren nicht so gerne genutzt.

Die bekanntesten Minor-Währungen sind die Kroatische Kuna oder aber auch die Dänische und die Schwedische Krone. Für Minor-Währungen sind am Forex-Markt sehr viele Währungspaare vorhanden mit denen die Wertentwicklung dieser Währungen gehandelt werden kann. Einige Vertreter der Minor-Currecies, wie beispielsweise der Lettischen Lats, sind jedoch so gut wie nicht aufzufinden. Gründe hierfür gibt es viele, doch meiden Anleger solche Minor-Währungen auch deshalb, weil mit diese Währungen immer eine gewisse wirtschaftliche Unsicherheit verbunden ist. Diese Unsicherheit möchten die meisten Anleger bei der eigenen Geldanlage möglichst ausschalten. Weiterhin fällt auf, dass nur sehr wenige exotische Währungen zusammen zu Währungspaaren kombiniert werden. Meistens ergeben ein Vertreter der Major-Währungen plus ein Vertretter der Minor-Währungen ein Währungspaar. Für europäische Minor-Währungen ist dies meist der Euro, während bei den restlichen Minor-Currencies oft der US Dollar die zweite Währung innerhalb eines solchen Paares darstellt.

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