Bollinger-Bands

Der im Verlauf der 80er Jahre von John Bollinger entwickelte Indikator mit der Bezeichnung Bollinger-Bands ist in der heutigen Zeit einer der beliebtesten seiner Art. Natürlich kommt dies nicht von Ungefähr, denn die Aussagen des Indikators Bollinger-Bands sind sehr genau und zudem auch sehr sicher, da auch schwankende Märkte hierbei nur äußerst selten zu Fehlsignalen und Aussagen führen können.

Der Grund für die Entwicklung des Bollinger-Bands ist, dass man einen Einblick in die Volatilität des Marktes erhalten wollte. Doch das ist noch nicht alles. Auch ein relatives Verhältnis von niedrigen und hohen Kurswerten kann mit dem Indikator Bollinger-Bands errechnet und ausgewertet werden, was eine sehr wichtige Form der Marktanalyse darstellt. Wer zum ersten Mal einen Chart des Bollinger-Bands sieht, der wird sicherlich etwas überrascht sein, denn man kann hierbei nicht eine Chartlinie erkennen, sondern deren drei. Die einfachste der Drei ist sicherlich das mittlere Band, also die mittlere Linie, denn diese stellt einfach nur den gleitenden Durchschnitt dar. Die sich nun darüber befindliche Linie wird aus der Standartabweichung der mittleren Linie erreicht indem man eben diese über verschiedene Perioden mit dem Faktor 2 multipliziert. Die Berechnung der unteren Chartlinie erfolgt nun genau umgekehrt, sollte also deswegen auch keine Probleme darstellen.

Die einfachste Aussage lässt sich bezüglich der Volatilität des Marktes aus den Bollinger-Bands ablesen. Steigt die Volatilität an, ziehen sich die unterschiedlichen Chartlinien auseinander, während bei weniger Volatilität eben genau das Gegenteil eintritt. Doch auch für das Trading können sich Möglichkeiten ergeben. Wird beispielsweise das obere Band vom Durchschnitt berührt lässt sich dies als Verkaufssignal deuten, während das berühren des unteren Signals ein Signal für das Kaufen ist.

Bollinger-Bands
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