Beitragsbemessungsgrenze

Im Bereich der Sozialversicherungen in Deutschland bezeichnet die Beitragsbemessungsgrenze den Betrag, ab dem das Einkommen des Versicherten beitragsfrei bleibt. Die zu zahlenden Beiträge berechnen sich also grundsätzlich immer nur auf den Einkommensteil, der unterhalb dieser Beitragsbemessungsgrenze liegt. Der Grund dafür: Insbesondere die Beiträge für Arbeitslosen-, Renten- und Krankenversicherungen berechnen sich nicht in einem absoluten Betrag, sondern anhand eines festgelegten Prozentsatzes des Einkommens des Versicherten.
Da bei Versicherten mit sehr hohen Einkommen die Versicherungsbeiträge exorbitant steigen würden, werden sie mit Hilfe der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt. Wichtig zu wissen ist, dass nur der Versicherte etwas von der Beitragsbemessungsgrenze hat, welcher über ein entsprechend hohes Einkommen verfügt. Für alle anderen Versicherten spielt die Beitragsbemessungsgrenze keine Rolle.

Zurück zur Übersicht

Beitragsbemessungsgrenze
Bitte geben Sie eine Bewertung ab