Forex-FAQ

Fragen und Antworten zum Forex-Trading

Auch wenn der Währungshandel auf den ersten Blick einfach und für jedermann durchschaubar wirkt – die Tücken verbergen sich im Detail. Wer sich auf die falschen Signale verlässt, Charts nicht richtig interpretiert oder sein Konto bei einem Anbieter beziehungsweise Broker eröffnet, der die Gewinne mit überhöhten Gebühren und Nebenkosten wieder zunichte macht, der wird nicht viel Freude am Handel mit Währungen haben.

Im Rahmen dieses Forex-Ratgebers und der Rubrick „Forex-FAQ“ können wir unmöglich alle auftauchenden Fragen im Detail beantworten. Es gibt jedoch eine ganze Reihe verschiedener Fragen, die immer wieder gestellt werden. Dies sind die grundlegenden Fragen, die sich fast jeder Anleger stellt, wenn er in den Handel mit Währungen auf dem Forex-Markt einsteigt. Genau um diese Fragen wollen wir uns in den Forex-FAQ kümmern und werden versuchen Ihnen aufschlussreiche Antworten zu liefern.

Wie kann ich Forex Trader werden?

In der heutigen Zeit wird in sehr vielen Medien über Währungs- und Devisenmarkt, dem Forex berichtet. Die meist sehr positive Berichterstattung bringt mit sich, dass sich viele Anleger Gedanken machen, vielleicht auch in diesem Finanzmarkt ein Engagement einzugehen und zum Forex-Trader zu werden.
Ein Forex Konto eröffnen ist nicht schwer. Dies können Sie innerhalb weniger Minuten erledigen. Doch wo sollte man das Forex Konto eröffnen? Unser Forex Broker Vergleich zeigt Ihnen die besten Angebote.https://banken-vergleichen.eu/forex-broker-vergleich/

Was sind die Voraussetzungen für Forex-Trading?

Diese Frage war lange Zeit so etwas wie die große Hemmschwelle, wenn es darum ging welche Marktteilnehmer sich in diesem Bereich bewegen können. Die meist doch sehr geringen Kursveränderungen auf dem Forex-Markt brachten doch mit sich, dass man beträchtliche Summen investieren musste, um dann auch ansehnliche Gewinne erzielen zu können. Doch gerade dies hat sich durch das Auftreten der Forex-Broker und das Einführen des so genannten Forex-Mini-Trading sehr geändert und dies änderte auch die Voraussetzungen für eine Teilnahme am internationalen Währungsmarkt. Heutzutage kann im Grunde genommen jeder Anleger durch die unterschiedlichen Hebelangebote sehr effektiv und gut am Forex-Markt agieren und hierbei Gewinne erzielen. Um zum Handel zugelassen zu werden gilt es zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Die erste Voraussetzung für das Forex-Trading ist die volle Geschäftsfähigkeit, für die in den meisten Ländern der Welt die Volljährigkeit notwendig ist. Die zweite Vorrausetzung für das Forex Trading ist ein Forex-Konto bei einem der unterschiedlichen Forex-Broker. Sind diese Vorraussetzungen erfüllt, kann das Handeln mit Währungspaaren aller Art schon beginnen.

Welche Voraussetzungen muss ich zur Accounteröffnung erfüllen?

Um Geldwäsche und andere Straftaten zu vermeiden, müssen Sie sich in geeigneter Form legitimieren, bevor Sie einen Account (Forex-Konto) eröffnen können. Bei den Forex-Brokern im Internet geschieht dies oft durch das so genannte PostIdent-Verfahren. Wichtig zu wissen ist, dass einige Forex-Broker für die Eröffnung eines Kontos eine gewisse Mindesteinzahlungssumme verlangen. Dies ist heute jedoch fast nur noch bei realen Banken und Kreditinstituten der Fall, die Handelsplattformen im Internet verzichten zumeist auf eine Mindesteinzahlungssumme, so dass der Anleger hier bereits mit kleinsten Beträgen in den Handel mit Währungen einsteigen kann.

Was ist PostIdent bei Forex-Kontoeröffnung?

Um ein Konto bei einem Online-Forex-Broker zu eröffnen, müssen Sie sich in der Regel mit Ihrem Personalausweis legitimieren. Da der Anbieter jedoch meist nicht bei Ihnen am Ort sitzt, ergibt sich bei der Legitimierung ein Problem. Die Deutsche Post hat sich in den vergangenen Jahren auf diese Probleme eingestellt und bietet ein spezielles Verfahren an, um seine Daten schnell und einfach zu legitimieren. Dazu gehen Sie in eine beliebige Poststelle und legen dort den PostIdent-Antrag sowie Ihren Personalausweis oder Reisepass vor. Die entsprechenden Daten werden nun durch den Postmitarbeiter abgeglichen. Ist alles in Ordnung, so bestätigt der Mitarbeiter dies auf dem Formular und schickt es anschließend zusammen mit den Eröffnungsunterlagen an den Forex Broker. Der Eröffnung des Accounts steht dann nichts mehr im Wege.

Was ist ein Forex Konto?

Ein Forex-Konto ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Teilnahme am Forex Markt. Am ehesten lässt sich ein Forex-Konto wohl mit einem Aktiendepot vergleichen. Auf ein solches Depot ist man angewiesen um mit Aktien und Wertpapieren handeln zu können. Wer auf dem Währungsmarkt handeln möchte benötigt ein Forex-Konto. Der Forex Broker Vergleich zeigt Ihnen die besten Angebote.

Wozu benötige ich ein Forex Konto?

Ein Forex-Konto ist Vorraussetzung um Geschäfte innerhalb des Finanzmarktes tätigen zu können. Als interessierter Anleger kann man innerhalb kürzester Zeit sich ein solches Konto bei einem der Forex-Broker im Internet eröffnen. Das Anmelden und auch die Kontoeröffnung dauert oft nur wenige Minuten und ist mit wenigen Mausklicks erledigt. Wer als Anleger am Forex-Markt teilnehmen möchte, sollte die verschiedenen Angebote der Forex-Broker miteinander vergleichen.

Wie am Besten Geld auf das Forex Konto einzahlen?

Um nach einer erfolgreichen Kontoeröffnung möglichst schnell am Markt aktiv werden zu können, sollte man darauf achten, dass nicht nur per Überweisung die Einzahlung von Kapital auf das Forex-Konto getätigt werden kann. Schnelleren Zugriff erhält man, wenn Möglichkeiten zur Zahlung per Kreditkarte oder verschiedene E-Payment Systeme nutzen kann. Weiterhin sollte vor der Eröffnung eines Forex-Kontos darauf geachtet werden, ob für das gewählte Handelskonto eine Mindesteinlage von Nöten ist. Diese Mindesteinlage ist fast bei jedem Anbieter Pflicht, jedoch kann die Höhe dieser Einlage durchaus sehr stark variieren und es gibt inzwischen auch viele Forex Broker die keine Mindesteinlage fordern.

Was sind Forex Währungen?

Interessiert man sich für eine Geldanlage im so genannten Forex-Markt, so sollte man sich im Vorfeld mit den unterschiedlichen Währungen welche gehandelt werden können auseinandersetzen. Währungen sind im Grunde genommen zwar alle gleich, also Zahlungsmittel in einem oder in mehreren Staaten und Wirtschaftsräumen, dennoch lassen sie sich in zwei Gruppen teilen. Diese Gruppen sind die so genannten Majors und die so genannten Minors.

Was sind Major-Währungen?

Die Gruppe der Major-Währungen beinhaltet die stärksten und wichtigsten Währungen der Welt. Die größten Währungen sind der Euro und der US Dollar, also Währungen die auch im Wirtschaftsleben eine sehr hohe Bedeutung einnehmen. Ihr gegenüber steht die Gruppe der Minor-Währungen. Die Gruppe der Minor-Währungen beinhaltet eher kleinere und exotische Währungen.
Den wichtigsten Teil der Währungen am Devisenmarkt nehmen ohne Zweifel die so genannten Major-Währungen ein. Die Major-Währungen sind für mehr als 90 Prozent des Handelsumsatzes verantwortlich. Es gehören nur sieben Währungen zu Gruppe der Major-Währungen. Neben den beiden Schwergewichten Euro und US Dollar gehören auch der Schweizer Franke, der Kanadische und Australische Dollar, der Japanische Yen und das Britische Pfund Sterling zur Gruppe der Major-Währungen. Verantwortlich für diese Zuteilung sind nicht historische Gründe, sondern aktuelle Wirtschaftszahlen. Währungen wie der Euro und der US-Dollar gehören auch zu den Major-Currencies die als Zahlungsmittel in den größten Wirtschaftsmärkten eingesetzt werden.
Alle Währungen der Major-Gruppe gehören zu den wirtschaftlich stärksten Nationen der Welt, was diese Zahlungsmittel sehr stabil und wertsicher macht. Doch auch innerhalb der Major-Currencies gibt es sehr hohe und große Unterschiede. Besonders der US-Dollar sticht hierbei heraus. Währungspaare bei denen die Währung US-Dollar enthalten ist, sorgen alleine schon für mehr als 50 Prozent des gesamten Umsatzes am Währungsmarkt. Das meist gehandelte Paar am Forex-Markt setzt sich aus zwei Vertretern der Major-Währungen zusammen. Dies ist das Paar Euro zu US Dollar, welches für sich selbst teilweise bis zu 30 Prozent des Tagesumsatzes ausmacht.

Was sind Minor-Währungen?

Obwohl die Minor-Währungen aus rein zahlenmäßiger Sicht deutlich überlegen sind, bestimmen die Major-Währungen mit mehr als 90 Prozent des Handelsvolumen den Markt. Gründe für die Einteilung in Major und Minor sind neben der Wertstabilität auch die Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes beziehungsweise des Wirtschaftsraumes die der jeweiligen Währung zugerechnet werden und die Wertentwicklung der Vergangenheit. Dies erklärt auch, wieso mit dem Schweizer Franken und dem Kanadischen Dollar auch Währungen zu den Majors gehören, welche nicht unbedingt von zahlenmäßig sehr großen Ländern als Zahlungsmittel eingesetzt und verwendet werden.
Minor-Währungen sind ein Bereich der Währungen, der oftmals auch als exotische Währungen bezeichnet wird. Experten und Profis in Sachen Devisenmarkt nennen die Währungen Minor-Currencies. Es gibt in Bezug auf die Anzahl wesendlich mehr Minor-Currencies, als von den Währungen des Gegenpart, den Major-Currencies. Insgesamt haben die Minor-Währungen nur rund 10 Prozent Anteil am weltweiten Handelsumsatz. Minor-Währungen können meist Ländern und Wirtschaftsregionen zugerechnet werden, die keinesfalls zu den stärksten und stabilsten der Welt gehören. Deshalb werden die Minor-Currencies auch am Währungsmarkt für die Geldanlage beziehungsweise das Spekulieren nicht so gerne genutzt.
Die bekanntesten Minor-Währungen sind die Kroatische Kuna oder aber auch die Dänische und die Schwedische Krone. Für Minor-Währungen sind am Forex-Markt sehr viele Währungspaare vorhanden mit denen die Wertentwicklung dieser Währungen gehandelt werden kann. Einige Vertreter der Minor-Currecies, wie beispielsweise der Lettischen Lats, sind jedoch so gut wie nicht aufzufinden. Gründe hierfür gibt es viele, doch meiden Anleger solche Minor-Währungen auch deshalb, weil mit diese Währungen immer eine gewisse wirtschaftliche Unsicherheit verbunden ist. Diese Unsicherheit möchten die meisten Anleger bei der eigenen Geldanlage möglichst ausschalten. Weiterhin fällt auf, dass nur sehr wenige exotische Währungen zusammen zu Währungspaaren kombiniert werden. Meistens ergeben ein Vertreter der Major-Währungen plus ein Vertretter der Minor-Währungen ein Währungspaar. Für europäische Minor-Währungen ist dies meist der Euro, während bei den restlichen Minor-Currencies oft der US Dollar die zweite Währung innerhalb eines solchen Paares darstellt.

Welche Währungen haben ein großes Handelsvolumen?

Der Euro hat seit seinem Erscheinen eine wahre Erfolgsgeschichte geschrieben. Das sieht man auch daran, dass er zusammen mit dem US-Dollar das mit Abstand meistgehandelte Währungspaar in den letzten Jahren bildet. Mittlerweile finden mehr als ein Viertel aller Trades mit diesem Währungspaar statt. Im Währungshandel bezeichnet man die Währungen immer mit ihren Kurzbegriffen, so wird die Paarung Euro/US-Dollar beispielsweise immer mit EURUSD angegeben. An den Handelsvolumina dieser beiden Währungen wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern, schließlich stellen sie die wichtigsten Währungen der Welt dar.

Was sind Währungspaare?

Wer sich für die Geldanlage am Währungsmarkt entscheidet, sollte hierbei auch sichergehen zu verstehen wie und mit was am Devisenmarkt gehandelt wird. Den Meisten ist natürlich bekannt, dass am Forex-Markt mit Währungen unterschiedlichster Herkunft gehandelt wird. In diesem Zusammenhang sollte man aber auch wissen, dass nicht einzelne Währungen auf dem Devisenmarkt gekauft und verkauft werden. Der Handel geschieht jeweils mit Hilfe so genannter Währungspaare.
Währungspaare sind eine Besonderheit beim Forex-Markt. Mit einem Trade werden also zwei Geschäfte am Markt getätigt, nämlich einen Kauf und einen Verkauf. Die unterschiedlichen Währungen können nicht einfach und alleine gehandelt werden, da die jeweilige Wertentwicklung ein Währung immer im Verhältnis zur Entwicklung einer anderen Währung betrachtet werden muss. Dies führt zum Währungspaar.
Bei Währungspaaren setzt man darauf, dass eine Währung gegenüber einer Anderen und nicht gegenüber dem Gesamtmarkt an Wert zulegt um auf diesem Weg Gewinne erzielen zu können. Dies ist der Grund dafür, dass zwei unterschiedliche Wirtschaftsgeschäfte in einem Vorgang durchgeführt und abgeschlossen werden. Es sind die unterschiedlichsten Währungspaare am Markt vorhanden und möglich. Das Währungspaar des Euro zum US Dollar ist das weltweit das meist gehandelte aller Währungspaare. Wichtig beim Handel mit Währungspaaren ist, dass man nicht nur auf die Währung achtet bei der der Wert nach eigener Ansicht steigert, sondern auch auf den jeweiligen Gegenpart bei einer Geldanlage am Forex-Markt Augenmerk legt.

Wie werden Währungskurse angegeben?

Die Angabe eines Währungskurs beziehungsweise Wechselkurs ist beim Forex Trading standardisiert. Zunächst werden immer die beiden Währungen als Paar in Kurzform beschrieben, also zum Beispiel „EURUSD“, danach folgt die Angabe des Wechselkurses. Der Wechselkurs wird grundsätzlich bis zur vierten Nachkommastelle angegeben. Die vollständige Angabe eines Währungskurses sieht also beispielsweise wie folgt aus: EURUSD 1.5139. In diesem Fall müsste man für einen Euro zum jetzigen Zeitpunkt genau 1,5139 US-Dollar bezahlen. Wichtig zu wissen ist, dass die Angabe der Nachkommastellen in den letzten Jahren immer genauer geworden ist. Mittlerweile geht man sogar vielerorts dazu über, den Währungskurs mit fünf oder gar sechs Nachkommastellen anzugeben. So können auch kleinste Gewinnmargen realisiert und dokumentiert werden.

Was ist der Wechselkurs?

Der Wechselkurs gibt genaue Angaben darüber, wie viel eine bestimmte Währung zu einem festgelegten Zeitpunkt in einer anderen Währung wert ist. Der Wechselkurs gibt also das Preisverhältnis zwischen zwei Währungen an. Das ganze Geheimnis des Währungshandels besteht demnach darin, beim späteren Verkauf einer Währung einen besseren Wechselkurs zu erwischen, als er beim Kauf der Währung bestanden hat. Natürlich muss eine Währung nicht zwangsweise wieder in die selbe Währung zurückgetauscht werden. Man kann beispielsweise Euro in US-Dollar umtauschen und die US-Dollar später wiederum in Britische Pfund investieren. Wenn der Wechselkurs für US-Dollar/Britische Pfund gerade günstig steht, würde sich das geradezu anbieten.

Was ist die Cross-Rate?

Als Cross-Rate bezeichnet man den Wechselkurs eines Währungspaares, in dem der US-Dollar nicht direkt enthalten ist. Er kann jedoch indirekt durchaus am Währungskurs beteiligt sein. Ein Beispiel: Das Währungspaar Euro/GBP. Den Wechselkurs zwischen diesen beiden Währungen bezeichnet man als Cross-Rate, da er indirekt auf dem US-Dollar basiert. Der Kurs ergibt sich nämlich aus einer jeweils separaten Umrechnung von EUR/USD und GBP/USD.

Was sind Long-Position und Short-Position?

Mit den englischsprachigen Begriffen „Long“ und „Short“ bezeichnet man die Position des Währungshändlers bei einem Handelsauftrag. Vereinfacht gesagt bedeutet dies: Wer eine Währung ankauft, der befindet sich in der Long-Position, wer dagegen eine Währung verkauft, der nimmt die Short-Position ein. Die Long-Position nimmt der Währungshändler also dann ein, wenn er der Meinung ist, dass die betreffende Währung an Wert gewinnen wird, die Short-Position vertritt er, wenn er mit zukünftigen Verlusten bezüglich des Währungskurses rechnet. Schauen wir uns das Ganze an einem praktischen Beispiel an: Wir wählen das Währungspaar EUR/USD, wobei der Händler die Long Position einnimmt. Das bedeutet, er kauft Euro und verkauft gleichzeitig US-Dollar.

Was sind Commodity-Currencies?

Eine besondere Gruppe unter den handelbaren Währungen stellen die so genannten Commodity-Currencies dar. Bei den Commodity-Currencies handelt sich nicht um eine Unterteilung wie im Falle der Major- und Minor-Währungen. Vielmehr hat diese Untergruppierung damit zu tun, dass die Commodity-Währungen in ihrer Wertentwicklung sehr eng mit der Entwicklung unterschiedlicher Rohstoffpreise in Verbindung stehen. Das eine Währung durch verschiedene Rohstoffpreise in ihrem Wert beeinflusst werden kann ist vielleicht auf den ersten Blick etwas unwirklich, jedoch ist dies in der jeweiligen Wirtschaft des Landes begründet.
Währungen die zu den Commodity-Currencies zu zählen sind, sind der Australische Dollar, der Neuseeländische Dollar und auch der Kanadische Dollar. Jeder der sich etwas in Sachen Wirtschaft auf der Welt auskennt wird dabei sofort erkennen, dass es sich dabei immer um Wirtschaftsnationen handelt die einen Großteil ihres Bruttoinlandsprodukts mit dem Abbau und der weiteren Verarbeitungen bestimmter Rohstoffe wie beispielsweise Silber, Gold oder aber auch Öl und Gas verdienen. Entwickeln sich in einem solchen Fall die jeweiligen Rohstoffpreise negativ, so führt dies in den allermeisten Fällen zu sehr starken negativen Auswirkungen der Landeswirtschaft, was natürlich auch den Wert der jeweiligen Währung nach unten zieht.
Damit beim Handel mit solchen Commodity-Currencies und Währungspaaren keine unvorhergesehenen negativen Überraschungen auftreten und passieren, sollte man sich neben der Wertentwicklung der Währung auch immer auch die Entwicklung des Rohstoffmarktes ansehen. Hier besteht eine direkte Verbindung. Gerade diese Verbindung lässt sich sehr gut nutzen, wenn man beispielsweise gute Informationen über den Wertverlauf von Gold und Silber erhalten möchte.

Wie können Währungen gehandelt werden?

Genau genommen können Währungen weder gekauft noch verkauft werden. Man kann sie immer nur gegen eine andere Währung eintauschen. Daraus ergibt sich auch der Umstand, warum Währungen immer paarweise gehandelt werden. Grundlage für den Tausch von einer Währung in die andere ist der jeweilige Kurs. Dieser Kurs bestimmt, wie viele Einheiten der einen Währung aktuell in eine bestimmte Menge der anderen Währung eingetauscht werden kann. Der Begriff Währungshandel ist also faktisch falsch, eigentlich müsste man von einem Währungstausch sprechen.

Wo werden Währungen gehandelt?

Im Gegensatz zum Handel mit Wertpapieren – also Aktien etc. – gibt es für den Währungshandel keinen festen Börsenplatz auf der Welt. Es handelt sich dabei also um einen dezentralen Handel, der überall auf der Welt an den unterschiedlichsten Orten stattfindet. Üblicherweise werden die Transaktionen direkt zwischen den Kreditinstituten selbst oder über zwischengeschaltete Händler abgewickelt. Dabei wurden Währungen ursprünglich an allen Werktagen zu festgelegten Uhrzeiten gehandelt, mittlerweile ist man jedoch dazu übergegangen, sogar am Wochenende Transaktionen durchzuführen. Insbesondere das Internet trug hierzu seinen Teil bei, da der Handel über dieses Medium besonders schnell und einfach abzuwickeln ist. Außerdem bietet das Internet zahlreiche Möglichkeiten zur Automatisierung des Handels, so dass sich dieser nicht mehr nur auf die üblichen Geschäftszeiten beschränken muss.

Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es zum Handel mit Währungen?

Grundsätzlich ist der Handel mit Währungen in Deutschland nicht gesetzlich reglementiert. Die Währungskurse werden also nicht von einer übergeordneten Stelle festgelegt, sondern entwickeln sich aus dem klassischen Angebots- und Nachfrageverhältnis. So ist es auch möglich, dass sich für ein gleiches Währungspaar an verschiedenen Orten verschiedene Wechselkurse ergeben. Es ist beispielsweise durchaus üblichen, dass Kreditinstitute untereinander Währungen handeln und dafür eigene Kurse festlegen. Diese Kurse können dann mitunter deutlich von denen auf dem Währungsmarkt abweichen. Es steht also jedem völlig frei, mit seinem Handelspartner einen eigenen Währungskurs auszuhandeln.

Was ist ein Chart?

Als Chart bezeichnet man eine grafische Darstellung des Kursverlaufs einer beziehungsweise mehrerer Währungen. Anhand der nackten Zahlen wäre nur sehr schwer zu erkennen, wie sich eine Währung über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hat. Überträgt man das Ganze jedoch in eine Grafik, kann der Anleger auf den ersten Blick den Verlauf der Währung erkennen. Die verschiedenen Charts bilden somit ein ungeheuer wichtiges Instrument im Währungshandel, mit dem die Handelsentscheidungen viel schneller und präziser getroffen werden können. Wie gut ein Chart zu lesen und zu interpretieren ist, entscheiden sowohl die Chartformen, als auch deren Skalierung.

Was ist der Balkenchart beim Forex-Trading?

Der Balkenchart stellt heute die mit Abstand am meisten verwendete Chartform im Währungshandel dar. Die Kursentwicklung wird bei dieser Chart-Darstellung anhand eines Balkens dargestellt. Die beiden Enden des vertikal eingezeichneten Balkens bilden jeweils den niedrigsten und den höchsten Kursstand im Beobachtungszeitraum ab. Die Schwankungen werden in dieser Chartform anhand von kleinen Strichen rechts und links des Balkans eingezeichnet. Der Leser des Charts kann also sofort erkennen, welche Kurssprünge die Währung im Beobachtungszeitraum gemacht hat, außerdem erhält er einen fundierten Überblick über die Gesamtentwicklung der Währung im Beobachtungszeitraum.

Was ist der Kerzenchart beim Forex-Trading?

Der so genannte Kerzenchart wird vor allem im professionellen Bereich und von erfahrenen Anlegern im Währungshandel genutzt. Es handelt sich beim Kerzenchart um eine Chartform, die auf den ersten Blick relativ schwer zu verstehen ist, dafür aber eine profunde Übersicht sowohl über den Eröffnungs- und den Schlusskurs als auch über die einzelnen Bewegungen im Beobachtungszeitraum gibt. Der Kerzenkörper ergibt sich dabei aus eben diesem Eröffnungs- und Schlusskurs. Er wird zusätzlich farbig markiert, wobei sich bei einem negativen Kursverlauf eine schwarze Kerze (teilweise wird diese auch rot markiert) ergibt, bei positivem Kursverlauf eine weiße Kerze. Ein positiver Kursverlauf liegt dann vor, wenn der Eröffnungskurs niedriger als der Schlusskurs liegt. Die einzelnen Bewegungen im Beobachtungszeitraum werden beim Kerzenchart durch dünne Striche unterhalb und oberhalb des Kerzenkörpers eingezeichnet.

Was ist ein Linienchart?

Der so genannte Linienchart stellt die einfachste Form eines Chartmodells dar. Man kennt den Liniencahrt zum Beispiel aus dem Wirtschaftsteil vieler Tageszeitungen. Er dient zur Information über die kurzfristige Entwicklung eines Währungskurses, stellt den Kurs aber lediglich zum Ende des festgelegten Zeitraums dar. Der Linienchart dient also nicht zu detaillierten Beurteilung des Verlaufs einer Währung, vielmehr stellt er eine Momentaufnahme dar. Aus ihm lässt sich lediglich der jeweilige Schlusskurs ersehen, die einzelnen Kurssprünge („Highs“ und „Lows“), welche die Währung zwischenzeitlich vollzogen hat, bleiben im Dunkeln. Für den Anfänger eignet er sich dennoch gut, um sich in die Materie der verschiedenen Chartformen im Währungshandel einzuarbeiten.

Welche Chartform wählen?

Um sicher in das Lesen von Charts einzusteigen und schnell erste Erfolgserlebnisse zu verbuchen, sollten Sie nach Möglichkeit eine einfache Chartform mit linearer Skalierung wählen. Prädestiniert ist hierfür der Balkenchart. Zwar ist der Linienchart noch einfacher zu verstehen, er wird Ihnen jedoch kaum verwertbare Hinweise für die optimale Einschätzung der Entwicklung einer Währung liefern. Der Balkenchart dagegen ist ebenfalls recht einfach zu verstehen, liefert jedoch in dieser Hinsicht wesentlich profundere Informationen. Ein Balkenchart mit linearer Skalierung wäre also für Anfänger perfekt, um sich in den Währungshandel einzuarbeiten. Da jedoch ab einem gewissen Reifegrad fast jeder mit dem noch aussagekräftigeren Kerzenchart arbeitet, sollten Sie auch diese Chartform möglichst frühzeitig kennenlernen, beziehungsweise sich ausgiebig damit beschäftigen.

Was ist die „Chartformation Dreieck“?

Unter den Chartformationen ist das so genannte Dreieck zwar recht häufig anzutreffen, jedoch nicht unbedingt sehr einfach und leicht für Einsteiger und Laien erkennbar. Einer der großen Vorteile der Chartformation Dreieck ist, dass sie in jedem Marktumfeld anzutreffen ist, dass es also nicht auf fallende oder aber steigende Kurse ankommt um ein Ergebnis sehen zu können.
Das Dreieck selbst wird durch zwei sich gegenläufige Linien begrenzt die hierbei so etwas wie Widerstands- beziehungsweise Unterstützungslinien darstellen. Nimmt man einen ganz normalen Chart, so wird an den jeweiligen Höchstpunkten eine gerade Linie gezogen und das gleiche auch in Bezug auf die jeweiligen Tiefstpunkte im Kursverlauf unternommen. Hieraus entsteht nun eine Dreiecksform, die sich besonders bei einer längerfristigen Betrachtung dann doch auch sehr einfach als eben eine solche erkennen und betrachten lässt.
Befindet man sich in einem positiven Marktumfeld, also in einer Zeit der steigenden Kurse und wird diese Dreiecksform, genauer gesagt die obere Höchstkurslinie durch den Kursverlauf durchbrochen, so gilt dies als ein Zeichen der Bestätigung des vorhandenen Trends, so dass im Falle dieses Beispiels dann auch weiterhin mit steigenden Kursen zu rechnen ist. Wird jedoch die untere Linie des Dreiecks nach Unten hin durchbrochen, so ist dies zweifelsfrei als eine Trendumkehr und eine Kurskorrektur im negativen Sinne des Anlegers zu deuten.
Schwierigkeiten bei der Deutung und dem Auffinden des Dreieck-Charts haben vor allen Dingen Einsteiger deshalb sehr oft, weil nur die beiden gegenläufigen Linien zu erkennen sind und man sich die dritte Seite des Dreiecks denken muss. Mit ein wenig Übung kann jedoch auch diese Charttechnik recht schnell erkannt und sicher interpretiert werden.

Was ist die „Chartformation Trendkanal“ beim Forex-Trading?

Die Chartformation Trendkanal ist ohne Zweifel eine der wichtigsten und auch aussagekräftigsten Formationen. Der Trendkanal kann als Chartformation nicht nur bei Aktien und dergleichen eingesetzt werden, sondern auch bei der technischen Analyse auf dem Forex-Markt. Trotz der Einfachheit sollte man sich etwas Zeit nehmen um einen genaueren Blick auf das Entstehen und das Zusammensetzen eines solchen Trendkanals zu werfen.
Der Trendkanal wird innerhalb von zwei unterschiedlichen, jedoch parallel zueinander verlaufenden Trendlinien gebildet, welche hierbei Widerstands- als auch Unterstützungsmarken sein können. Der Trendkanal, der für den Händler und Analysten wichtig und von Bedeutung ist, spielt sich nun zwischen diesen beiden Linien ab. Hierbei ist es so, dass diese Formation so interpretiert werden kann, dass solange sich der jeweils betrachtete Wert oder Markt innerhalb der beiden vorliegenden Trendlinien bewegt, der derzeit angesagte Trend sich auch nicht ändert, weshalb besonders das testen dieser Trendlinien einer sehr wichtigen Rolle zukommt. Bei einem normalen Kursverlauf werden immer wieder beide Linien auch einmal berührt, so dass eben Unterstützungen nach Unten beziehungsweise Widerstände für eine weitere und noch steilere Positive Entwicklung angetestet werden.
Solange der jeweilige Wert mit seinem Kursverlauf aus dem Trendkanal nicht ausbricht läuft die Entwicklung auch weiter. Das Testen dieser Linien stellt hierbei keinen Trendwandel dar. Etwas Besonderes ist die Chartformation des Trendkanals dennoch, denn immerhin trifft man auf sie nicht nur bei steigenden oder fallenden Kursen, sondern der Trendkanal lässt sich sowohl in einem fallenden als auch bei einem steigenden Markt wieder finden. Da der Chart auch sehr leicht zu finden ist, sollten sich diesen besonders Anfänger sehr gut einprägen.

Was ist die Skalierung?

Um einen Chart richtig lesen zu können, spielt nicht nur dessen Aufbau eine wichtige Rolle, sondern auch die so genannte Skalierung. Bei der Skalierung handelt es sich um die Art und Weise, wie die einzelnen Entwicklungsschritte der Währung im Beobachtungszeitraum in das Chart eingezeichnet werden. Nur wenn man weiß, welche Skalierung dem vorliegenden Chartmodell zugrunde liegt, kann dieses im Endeffekt richtig gelesen und gedeutet werden. In den letzten Jahren haben sich zwei verschiedene Skalierungsformen im Währungshandel etabliert: die lineare und die logarithmische Skalierung. Worum es dabei genau geht, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Was bedeutet Lineare Skalierung?

Für Anfänger ist die lineare Skalierung grundsätzlich wesentlich einfacher als die logarithmische Skalierung zu verstehen. Wer im Mathematikunterricht in der Schule aufgepasst hat, der weiß, dass der Begriff „linear“ für eine kontinuierliche bzw. gleichbleibende Entwicklung steht. Die einzelnen Schritte sind dabei also immer gleich groß. Bezieht man das nun auf die Form der Skalierung in einem Chart, so ergibt sich daraus eine Darstellung der einzelnen Schritte der Währungsentwicklung, bei der diese Schritte immer in einem gleichen Abstand eingezeichnet werden. Jeder Schritt in der linearen Skalierung stellt also einen Pip dar und wird unabhängig von seiner Höhe durch einen gleich großen Strich eingezeichnet. Man muss sich das wie bei einer Landkarte vorstellen. Ein Beispiel: Als Maßstabsgröße wird ein Wert von 1 cm pro Pip festgelegt. Verändert sich der Währungskurs nun um 20 Pips, so wird folgerichtig ein 20 cm langer Strich in das Chart eingezeichnet.

Was ist die Logarithmische Skalierung?

Nicht immer lässt sich der Verlauf der Entwicklung einer Währung anhand einer linearen Skalierung perfekt nachvollziehen. Besser wäre es in manchen Fällen, jeweils den nächsten Schritt der Kursentwicklung in Anlehnung an die letzten Schritte einzuzeichnen, so dass die Länge jedes Schrittes nicht an einem festen Maßstab gemessen, sondern von den vorigen Kursbewegungen abhängig gemacht wird. Genau das geschieht bei der logarithmischen Skalierung. Bei der logarithmischen Skalierung wird zunächst ein Fixpunkt festgelegt, von dem aus alle Kursbewegungen in das jeweilige Chart eingezeichnet werden. Jeder Pip bezieht sich nur noch auf diesen Fixpunkt und bildet die prozentuale Kursentwicklung gegenüber diesem ab. Das Ganze lässt sich am besten an einem Beispiel erklären: Nehmen wir an, der Kurs einer Währung steigt zu Anfang des Beobachtungszeitraums sehr stark an. Diese Entwicklung wird anhand eines langen Striches im Chart kenntlich gemacht. Nun steigt der Kurs im gleichen Verhältnis weiter an, nimmt also nicht mehr an Stärke zu. In diesem Fall müsste bei einer linearen Skalierung der Strich jeweils gleich lang eingezeichnet werden. Bei der logarithmischen Skalierung dagegen wird er kürzer gezeichnet, da der Kurs in Bezug auf den Fixpunkt lediglich im gleichen Verhältnis weiter steigt, jedoch nicht überproportional zulegt.

Was sind Forex Indikatoren?

Was sind Forex-Signale?

Was ist die technische Analyse?

Was sind Charttechniken beim Forex?

Was ist der Double-Bottom?

Was ist das Double-Top?

Was ist der Triple-Bottom?

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Sollten Fragen auftreten, die Ihnen auf der FAQ-Seite zum Forex nicht beantwortet werden, so können Sie uns Ihre Frage gerne per E-Mail zukommen lassen. Wir werden versuchen; Ihr Anliegen oder die Frage zum Forex individuell zu beantworten.

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