Tagesgeld FAQ


Tagesgeld-Wiki – Informationen zum Tagesgeldkonto

Themen wie das Tagesgeld werfen oft Fragen auf, weil der Finanzmarkt recht umfangreich ist und die Konditionen in ihrer Fülle oft nicht unüberschaubar sind. Manchmal fällt es dem Laien schwer, das passende und auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Modell zu finden. Tagesgeld auf dem Tagesgeldkonto ist eine gute und ertragbringende Alternative zu einem klassischen Sparbuch. Wer auf einem Tagesgeldkonto sein Geld anlegt, bleibt finanziell flexibel und erhält im Vergleich zu dem meisten Sparbüchern relativ hohe Zinsen. Ein Tagesgeldkonto benötigt zwar nicht jedermann; doch wer Geld zur Verfügung hat und es clever anlegen möchte ist mit einem Tagesgeldkonto gut beraten. Wir möchten Sie mit den folgenden, den meistgestellten Fragen und Antworten zum Tagesgeldkonto unterstützen, indem wir diverse Fragen und die korrekten Antworten zum Thema Tagesgeld nachfolgend veröffentlichen.

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Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Tagesgeldkonto

Tagesgeld ist eine besondere Form des Anlagekontos. Zu seinen herausragenden Eigenschaften gehört, dass der Anleger beim Tagesgeldkonto tagtäglich über sein darauf befindliches Kapital verfügen kann. Das Geld ist also nicht, wie bei anderen Anlageformen, für einige Zeit fest gebunden und kann in diesem Zeitraum nur mit finanziellen Verlusten aus der Anlage entnommen werden. So genießt der Anleger mit einem Tagesgeldkonto eine größtmögliche Flexibilität, bekommt aber trotzdem - zumindest im Vergleich zu einem normalen Girokonto - eine gute Rendite auf sein Kapital. Das Tagesgeldkonto ist also genau richtig für Anleger, die möglichst hohe Zinsen in Verbindung mit der ständigen Verfügbarkeit für ihr Kapital erzielen möchten.

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Inzwischen bieten nahezu alle Filial- und Direktbanken eigene Tagesgeldkonten an. Auch ausländische Kreditinstitute drängen mit ihren Angeboten auf den deutschen Markt. Die Zinssätze und Konditionen für ein Tagesgeldkonto unterscheiden sich dabei oftmals sehr deutlich, ein genauer Vergleich der verschiedenen Anbieter ist hierbei also ratsam. Die Konditionen bei reinen Internet- und Direktbanken sind oftmals etwas besser als bei den klassischen Filialbanken, da durch das fehlende Filialnetz und dem damit eingesparten finanziellen Aufwand für Mitarbeiter und Verwaltung eine Kostenersparnis einhergeht, die - zumindest teilweise - an den Kunden weitergegeben werden kann.

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Um den richtigen Anbieter für ein Tagesgeldkonto zu finden ist es zunächst einmal wichtig, dass Sie sich Gedanken darüber machen, welche Eigenschaften rund um das Thema Tagesgeldkonto für Sie von besonderer Bedeutung sind. Möchten Sie einen Ansprechpartner in der Bankfiliale um die Ecke haben? Möchten Sie Ein- und Auszahlungen jederzeit schnell und problemlos in bar vornehmen können? Oder reicht es Ihnen aus, Ihre Bankgeschäfte ausschließlich per Telefon und/oder Internet zu tätigen und dafür etwas mehr Zeit und Aufwand in Kauf zu nehmen? All diese Faktoren geben letztendlich den Ausschlag darüber, welcher Anbieter für Sie der richtige ist. Erst wenn diese Punkte geklärt sind, können Sie daran gehen, die Angebote der verschiedenen Kreditinstitute miteinander zu vergleichen - insbesondere hinsichtlich der gebotenen Zinssätze sowie der Kontoführungsgebühren und anderer Nebenkosten.

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Ebenso wie Festgeld oder Wertpapiere wird das Tagesgeld von Experten als besonders sichere Anlageform bezeichnet. Es gibt in Deutschland strenge Gesetze zum Schutz des Kapitals von Anlegern, zum Beispiel durch das Einlagenschutzgesetz oder das Anlegerentschädigungsgesetz. Damit sind die Kreditinstitut verpflichtet, wirkungsvolle Sicherungssysteme für das Kapital der Anleger zu schaffen. Auch bei Kreditinstituten aus dem europäischen Ausland (insbesondere in Ländern innerhalb der EU) brauchen Sie sich über Ihr Kapital bei der Tagesgeldanlage in der Regel keinerlei Sorgen zu machen. Auch hier gibt es wirkungsvolle Sicherungsmechanismen, die nach den Gesetzen des jeweiligen Landes von der Bank eingerichtet werden müssen.

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Zunächst fordern die Gesetze in Deutschland, dass mindestens 90 Prozent des Einlagekapitals bei einer Insolvenz des Kreditinstitutes an den Kontoinhaber zurückzuzahlen sind. Dieses Verfahren nennt sich „gesetzliche Einlagensicherung“. Allerdings ist der Rückzahlungsbetrag mit einer Summe von 20.000 Euro gedeckelt. Um die maximale Sicherungssumme von 20.000 Euro ausgezahlt zu bekommen, könnte der Anleger also theoretisch bis zu 22.222 Euro anlegen. Einigen Anlegern mag dies nicht besonders viel erscheinen, allerdings handelt es sich dabei ja nur um die gesetzlich geforderte Absicherung, auf die sich heute in Deutschland keine Bank mehr allein verlässt.

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Da die gesetzliche Einlagensicherung in ihrer Betragshöhe begrenzt ist, besitzt heute nahezu jede Bank in Deutschland eine oder mehrere zusätzliche Einlagensicherungen. Eine solche ist beispielsweise der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Er sorgt dafür, dass das Kapital jedes Anlegers bis zu einer Höhe von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals des Kreditinstitutes vollständig abgesichert ist. Das bedeutet: Der Anleger müsste theoretisch mehr als 30 Prozent des gesamten Eigenkapitals seines Kreditinstitutes auf das Tagesgeldkonto einzahlen, um über die gebotene Einlagensicherung zu kommen. Dazu wären etliche Millionen Euro notwendig.

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Ob und wie viel Kontoführungsgebühren Sie für Ihr Tagesgeldkonto bezahlen, daas ist von Bank zu Bank ganz unterschiedlich. Insbesondere die Direktbanken verzichten heute häufig auf das Berechnen von Kontoführungsgebühren, um im heftigen Konkurrenzkampf untereinander besser bestehen zu können. Hier erhält der Anleger sogar oftmals noch ein kostenloses Girokonto dazu, das anschließend als Referenzkonto benutzt werden kann. Anders bei den klassischen Filialbanken: diese berechnen vielfach sehr wohl Kontoführungsgebühren für ein Tagesgeldkonto. Ein genauer Vergleich vor Eröffnung des Anlagekontos kann sich also durchaus lohnen!

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Das leidige Thema Steuern lässt sich leider auch beim Tagesgeld nicht umgehen. Schließlich hält der Staat überall da seine Hand auf, wo etwas zu holen ist. Seit Anfang 2009 wurde die Besteuerung von Gewinnen aus Kapitalanlagen, zudem auch Tagesgeld gehört, in Deutschland durch die Einführung der neuen Abgeltungssteuer gründlich reformiert. Sie löste die bislang gültige Kapitalertragsteuer ab. Seitdem liegt der pauschale Satz der Abgeltungssteuer bei 25 Prozent, womit dann aber auch alle Ansprüche des Finanzamts gegenüber dem Anleger abgegolten sind. Lediglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer können noch hinzukommen

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Einige Anbieter offerieren ihr Tagesgeldkonto mit einem Staffel- oder Stufenzins. Bei diesen Angeboten hängt der Zinssatz unmittelbar mit der Höhe des eingezahlten Kapitals zusammen. Er bleibt also nicht unabhängig von der Anlagesummer gleich, sondern verändert sich mit dieser. Dabei ist es sowohl möglich, dass mit steigender Anlagesumme auch die Zinssätze ansteigen, andererseits gibt es aber auch Kreditinstitute, bei denen es sich genau umgekehrt verhält. Der Anleger sollte seine Strategie also möglichst genau auf die individuellen Bedingungen hinsichtlich der Zinsberechnung abstimmen.

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Vom Zinseszinseffekt beim Tagesgeldkonto spricht man, wenn erwirtschaftete Zinserträge in der Geldanlage verbleiben. Zahlt Ihr kontoführendes Kreditinstitut mehrmals pro Jahr - im Idealfall sogar monatlich - die Zinsgewinne aus der Tagesgeldanlage aus, so haben Sie die Möglichkeit, dieses Kapital wiederum in die Anlage einfließen zu lassen, wo es in der Folge neue Zinsen erwirtschaftet. Die Zinsen werden also dazu benutzt, neue Zinsen zu produzieren. Dabei spricht man auch vom so genannten Zinseszinseffekt. Aus diesem Grund sollte der Anleger darauf achten, bereits bei der Eröffnung einer Tagesgeldanlage möglichst häufige Zinsgutschriften garantiert zu bekommen. Ideal ist hierbei eine monatliche Zinsauszahlung, wobei die Zinsauszahlung pro Quartal auch noch in Ordnung ist um einen guten Zinseszinseffekt zu erzielen.

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Um neue Kunden zu gewinnen, sind viele Kreditinstitute mittlerweile dazu übergegangen, besonders hohe Zinssätze auf das Tagesgeld zu versprechen; das so genannte Hochzinsangebot. Liest man das Kleingedruckte, ergibt sich dann allerdings oft eine Ernüchterung. Die hohen Zinsen des Tagesgeld-Hochzinsangebot gelten oft lediglich für einen begrenzten Zeitraum, anschließend wird der gebotene Zinssatz automatisch auf einen wesentlich niedrigeren Wert gesenkt. So soll erreicht werden, dass der Kunde in der Erwartung hoher Zinseinnahmen sein Kapital auf jeden Fall erst einmal auf ein Tagesgeldkonto einzahlt. Da die meisten Kunden dann vergessen, dass sich der Zinssatz irgendwann reduziert, gewinnen viele Banken mit dem Hochzinsangebot beim Tagesgeld dauerhaft neue Kunden.

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Clevere Anleger nutzten in der Vergangenheit die Angebote verschiedener Banken dazu, für einen begrenzten Zeitraum, der Hochzinsphase, möglichst hohe Zinsen auf ihr Kapital zu generieren.


Kurz vor Ablauf dieses Zeitraums entnahmen sie dann ihr Kapital wieder vom Tagesgeldkonto und eröffneten anschließend bei einem anderen Kreditinstitut wieder ein neues Konto, bei dem es ebenfalls eine solche Hochzinsphase gab. Allerdings merkten auch die Banken das und schoben diesem Trick vielerorts einen Riegel vor, indem sie eine Vertragslaufzeit festsetzen oder aber Zinsrückzahlungen fordern, wenn die Anlage innerhalb einer bestimmten Zeit nach Ablauf der Hochzinsphase gekündigt bzw. das Kapital entnommen wird. Dadurch ist in der heutigen Zeit das Wechseln der Bank um die Hochzinsphase auszunutzen nicht mehr so lukrativ.

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Beim Tagesgeldkonto gibt es keinen für eine bestimmte Zeit festen Zinssatz. Das ist auch einer der entscheidenden Nachteile des Tagesgeldkontos gegenüber anderen Anlageformen, wie beispielsweise dem Festgeldkonto. Bei der Tagesgeldanlage orientieren sich die gebotenen Zinsen immer am aktuellen Marktzins. Eine große Rolle spielt dabei der europäische Leitzins, auch EURIBOR genannt. Steigt dieser an, so werden in der Regel auch die gebotenen Zinssätze für eine Tagesgeldanlage mit steigen. Sinkt er, so wird es in der Folge auch weniger Zinsen auf das Tagesgeld geben. Der Anleger muss also damit leben, beim Tagesgeldkonto die Zinsgewinne im Voraus nicht genau einschätzen zu können.

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Mindesteinlage und Maximalanlage bedeutet, dass viele Kreditinstitute die Leistungen für ihr Tagesgeldkonto auf eine bestimmte Einlagenhöhe beschränken. So kann auf der einen Seite eine Mindesteinlage gefordert werden - also ein Mindestbetrag, den der Kontoinhaber bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos auf dieses einzahlen muss. Damit möchten die Banken vermeiden, dass durch kleinste Einlagebeträge unnötiger Verwaltungsaufwand entsteht, ohne dass sich für die Bank ein relevanter Gewinn ergibt. Auf der anderen Seite kann auch eine Maximaleinlage für das Tagesgeld festgelegt werden. Auch hiermit schützt das Kreditinstitut sich selbst. Es möchte vermeiden, dass große Geldsummen lediglich für kurze Zeit auf dem Tagesgeldkonto zwischengeparkt werden, die Bank dafür hohe Zinsen zahlen muss, aber wegen der kurzen Zeit nicht effektiv mit diesem Kapital arbeiten kann.

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Ob Sie Ihr Tagesgeldkonto bei der eigenen Hausbank eröffnen sollten Sie von den Konditionen abhängig machen, die Ihnen Ihre Hausbank bietet. Wenn Sie bereits viele Jahre bei diesem Kreditinstitut Kunde sind, könnte es sein, dass Sie in Bezug auf die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ein besonders günstiges Angebot unterbreitet bekommen. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Kreditinstitute, die besonders günstige Konditionen für ein Tagesgeldkonto ausschließlich ihren Neukunden bieten und sich in diesem Zuge die Eröffnung weiterer Konten beziehungsweise Kapitalanlagen erhoffen. In diesem Fall haben Sie als Bestandskunde das Nachsehen. Ein genauer Vergleich der verschiedenen Angebote zum Tagesgeld ist hierbei also unbedingt notwendig.

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Unter Tagesgeld-Hopping versteht man den Kapitaltransfer zwischen mehreren Tagesgeldkonten bei verschiedenen Banken. Inzwischen hat es sich bei den Kreditinstituten eingebürgert, auf Tagesgeldkonten zeitlich begrenzte Sonderkonditionen zu gewähren. Diese ergeben sich beispielsweise dann, wenn der Leitzins der Europäischen Zentralbank gerade besonders hoch liegt. Clevere Anleger haben sich darauf eingestellt und unterhalten grundsätzlich mehrere Tagesgeldkonten, unter denen sie ihr Kapital jeweils hin- und her transferieren. Durch Tagesgeld-Hopping können Sie kurzfristig besonders gute Angebote wahrnehmen und erwirtschaften damit die maximal möglichen Zinseinnahmen für ihr Kapital. Wenn Sie durch Tagesgeld-Hopping Ihre Zinserträge maximieren wollen, sollten Sie sich über aktuelle Hochzinsangebote immer zeitnah informieren.

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Ob Sie ein Tagesgeldkonto bei einer Filialbank oder bei einer Direktbank eröffnen sollten Sie von Ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen abhängig machen. Wem es wichtig ist, ständig einen Ansprechpartner seines Kreditinstituts in der Nähe zu haben und bei Ein- und Auszahlungen einfach in die nächste Filiale gehen zu können, der sollte sein Tagesgeldkonto bei einer der klassischen Filialbank abschließen. Wer dagegen möglichst hohe Zinsen in Verbindung mit niedrigen Gebühren geboten bekommen möchte, für den kommt höchstwahrscheinlich eher die Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer Internet- beziehungsweise Direktbank infrage. Hier sind die Konditionen durchweg ein ganzes Stück günstiger.

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Größter Pluspunkt eines Tagesgeldkontos ist die werktägliche Verfügbarkeit des darauf befindlichen Kapitals. Ein Tagesgeldkonto sollte jedoch darüber hinaus noch einige zusätzliche Leistungen anbieten, damit der Kunde auch wirklich den vollen Komfort genießt. Dazu gehören beispielsweise auch unterjährige Zinsgutschriften, die noch lange nicht bei allen Anbietern von Tagesgeldkonten Standard sind. Die Bank sollte also möglichst öfter als einmal pro Jahr das Zinsguthaben an den Kontoinhaber auszahlen. Weiterhin sorgt der zunehmende Konkurrenzkampf der Kreditinstitute untereinander dafür, dass einige Anbieter für ihr Tagesgeldkonto keine Kontoführungsgebühren verlangen. Diesen Vorteil sollte der Kunde allerdings nicht mit niedrigeren Zinssätzen bezahlen müssen. Achten Sie also darauf, dass möglichst alle Konditionen Ihres Tagesgeldkontos günstig sind, nicht nur einzelne Posten, die durch andere, teurere Optionen wieder egalisiert werden.

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Ob mehr Kapital mehr Zinsen bringen, wird von den einzelnen Banken höchst unterschiedlich gehandhabt. Üblich ist, dass das komplette Anlagekapital einer einheitlichen Verzinsung unterliegt. Es gibt allerdings auch Banken, welche ihre Zinsen in einem Staffelsystem anlegen, wobei die niedrigste Verzinsung dann beim Mindesteinlagebetrag beginnt und bis zum Maximalbetrag in Stufen immer weiter ansteigt. Auch den umgekehrten Fall gibt es. Bei einzelnen Banken gibt es den höchsten Zinssatz lediglich auf den Mindestanlagebetrag, bis zum Maximalbetrag wird der Zinssatz dann in Stufen herabgesetzt. Damit möchte man vermeiden, dass große Summen lediglich für kurze Zeit auf dem Tagesgeldkonto zwischengeparkt werden. Für das Kreditinstitut bedeutet das einen erhöhten Verwaltungsaufwand bei gleichzeitigen Schwierigkeiten, mit dem eingezahlten Kapital in diesem kurzen Zeitraum erfolgreich zu wirtschaften.

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Ob Ihnen zu Ihrem Tagesgeldkonto Extras gewährt werden, dass ist von Bank zu Bank höchst unterschiedlich. Einige Banken bieten Tagesgeldkonten im Paket mit einem Girokonto und/oder einer zusätzlichen Kreditkarte an. Ein solches Paket zusätzlich zum Tagesgeldkonto zu wählen kann sich durchaus lohnen, weil in der Regel die Kontoführung der beiden Konten im Paket entgeltfrei ausfällt. Auch Kombinationen von Tagesgeldkonten und Wertpapierdepots findet man bei einigen Kreditinstituten, wobei sich durch dieses Kombi-Angebot natürlich kein Zwang zur Nutzung der Extras ergibt.

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Mehrere Tagesgeldkonten bei verschiedenen Banken zu eröffnen ist grundsätzlich kein Problem. Vielfach macht es sogar Sinn, zumindest dann, wenn das betreffende Kreditinstitut für Einlagen, die über einem bestimmten Grenzbetrag liegen, schlechtere Zinssätze bietet. In diesem Fall sollte der Gesamtanlagebetrag auf jeden Fall auf mehrere Tagesgeldkonten beziehungsweise mehrere Banken verteilt werden, um jeweils den höchstmöglichen Zinssatz zu erhalten. Zu achten ist hierbei allerdings darauf, dass für die einzelnen Tagesgeldkonten keine Kontoführungsgebühren oder andere Nebenkosten berechnet werden. Andernfalls könnten die höheren Zinsgewinne durch die Aufteilung des Kapitals wieder zunichte gemacht werden.

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Für die meisten Banken ist es unerheblich, ob ein Tagesgeldkonto von privat oder durch einen Gewerbetreibenden eröffnet wird. Trotzdem sollten Sie sich als Geschäftskunde diesbezüglich zuvor genau informieren. So gibt es immer noch einige Banken, die besondere Angebote für Tagesgeldkonten lediglich auf Privat- oder Geschäftskunden begrenzen. Dies sind allerdings Ausnahmefälle. Gewerbetreibende bietet sich damit eine gute Möglichkeit, etwas zusätzliches Kapital zu erwirtschaften. Schließlich macht es kaum mehr Umstände, das Kapital regelmäßig vom Geschäftskonto auf das Tagesgeldkonto zu transferieren. Auch die Flexibilität leidet bei der gewerblichen Anlage von Tagesgeld darunter kaum.

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Tagesgeld ist für langfristige Kapitalanlagen sicher nicht die beste Idee. Aufgrund seiner besonderen Flexibilität ist das Tagesgeldkonto insbesondere zum kurzfristigen Anlegen von Kapital konzipiert. Es gibt keine festen Laufzeiten und keine Kündigungsfristen und der gesamte Kapitalbetrag kann in der Regel bei Bedarf problemlos auf einmal entnommen werden. Allerdings schwankt die Verzinsung beim Tagesgeldkonto sehr stark, so dass Experten diese nicht für die langfristige Anlage von Geld empfehlen. Für langfristige Kapitalanlagen eignen sich andere Produkte wie beispielsweise das Festgeld wesentlich besser.

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Ein Tagesgeldkonto auf den Namen des Kindes zu eröffnen um einen zusätzlichen Sparerfreibetrag auszunutzen, das sollten Sie tunlichst unterlassen. Sie begehen damit Steuerhinterziehung und können große Probleme bekommen. In der Regel prüfen die Finanzämter regelmäßig die Kapitalanlagen der Steuerzahler und kommen so irgendwann dahinter, dass das Konto nicht für das Kind selbst eröffnet wurde. Fliegt ein solcher Schwindel auf, so muss der Anleger zum einen mit einer entsprechenden Steuernachzahlung rechnen, andererseits wird noch eine saftige Strafzahlung hinzukommen. Seien Sie daher unbedingt ehrlich mit Ihren Kapitalanlagen und versuchen Sie nicht, den Staat zu hintergehen.

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Was viele Anleger noch nicht wissen: Mit einem herkömmlichen Sparbuch mit Zinssätzen zwischen 0,1 und 2 Prozent machen Sie auf Dauer ein Minusgeschäft, da allein der Wertverlust des Euro schon bei rund drei Prozent pro Jahr liegt. Auf die Dauer wird das Kapital auf einem Sparbuch also immer weniger wert. Anders beim Tagesgeldkonto: Die Zinssätze liegen beim Tagesgeld deutlich höher, was dafür sorgt, dass die Inflation umgangen und in den meisten Fällen sogar ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden kann. In punkto Flexibilität müssen Sie dabei keinerlei Einschränkung gegenüber dem Sparbuch in Kauf nehmen.

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In der Regel ist die Eröffnung eines Tagesgeldkonto für Minderjährige kein Problem. Für die Kontoeröffnung muss jedoch eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten vorliegen, die schriftlich bei Eröffnung des Tagesgeldkontos dem Kreditinstitut übergeben werden muss. Bei der anschließenden Identitätsprüfung muss außerdem nicht nur die Identität der Erziehungsberechtigten bestätigt werden, sondern auch die des minderjährigen Jugendlichen oder des Kindes, welche das Tagesgeldkonto auf ihren Namen eröffnen möchten. Meist geschieht diese Identitätsprüfung anhand der Geburtsurkunde.

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Da es sich beim Tagesgeldkonto um ein reines Anlagekonto handelt das keinerlei Giro-Funktionen gewährt, ist es nicht möglich, dieses Konto zu überziehen. Ein Tagesgeldkonto wird also ausschließlich auf Guthabenbasis geführt. Eine Überziehung kann lediglich dann entstehen, wenn dem Tagesgeldkonto das gesamte Kapital entnommen wird und die Bank kurz darauf Kontoführungsgebühren berechnet und vom Tagesgeldkonto abzieht. In diesem Fall kann das Kreditinstitut verlangen, dass der ins Minus geratene Kontostand umgehend vom Kontoinhaber wieder ausgeglichen wird.

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Ein Tagesgeldkonto eignet sich grundsätzlich nicht für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Es ist also kein Girokonto, auf dem Daueraufträge eingerichtet oder Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden können. Die Zinsauszahlungen für das Tagesgeldkonto werden daher nicht dem Konto selbst gutgeschrieben, sondern einem anderen Konto, das vom Inhaber des Tagesgeldkontos zu benennen ist. Dabei spricht man vom so genannten Referenzkonto. Viele Kreditinstitute bieten an, dieses Referenzkonto in Form eines herkömmlichen Girokontos mit einzurichten. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass hierfür nicht überhöhte Gebühren berechnet werden. Besser ist es, wenn der Kunde ein bereits vorhandenes oder kostenloses Girokonto als Referenzkonto nutzen kann. So fallen keinerlei weitere Kosten an.

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Die Namen dieser beiden Formen von Anlagekonten verraten bereits das Wichtigste. Während Sie bei einem Tagesgeldkonto jeden Tag auf Ihr Kapital in uneingeschränkter Höhe zugreifen können, gelten die zugesicherten Konditionen für ein Festgeldkonto nur dann, wenn das Kapital über den vertraglich vereinbarten Zeitraum in voller Höhe auf dem Konto erhalten bleibt. Sie müssen sich bei einem Festgeldkonto also sicher sein, das Kapital für den anvisierten Zeitraum nicht zu benötigen. Andernfalls kommen Sie zwar trotzdem vorzeitig an Ihr Geld, allerdings nur mit teils empfindlichen finanziellen Verlusten.

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Im Grunde unterscheidet sich die Ausgabe von Kontoauszügen bei einem Tagesgeldkonto nicht von der eines gewöhnlichen Girokontos. Die meisten Direktbanken bieten jedoch Kontoauszüge in Papierform nur noch gegen Aufpreis an. Der Kunde muss also dafür ein paar Euro Gebühren pro Jahr oder Quartal bezahlen. Am einfachsten ist es, den Kontostand des Tagesgeldkontos regelmäßig per Onlinebanking im Internet zu überprüfen und sich die entsprechenden Kontoauszüge per E-Mail oder Download schicken zu lassen. Die Kontoauszüge für das Tagesgeld können dann am heimischen PC ausgedruckt und anschließend archiviert werden. Für Tagesgeldkonten bei Filialbanken gibt es allerdings auch immer noch die Möglichkeit, die entsprechenden Kontoauszüge direkt am Auszugsdrucker in der Filiale erstellen/drucken zu lassen.

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Grundsätzlich steht jedem offen ein Tagesgeldkonto im Ausland zu eröffnen. Immer mehr ausländische Banken drängen auf den deutschen Markt und bieten hierzulande teils sehr verlockende Konditionen beim Tagesgeld an. Allerdings gibt es einige Fallstricke, die unbedingt beachtet werden sollten. So ist beim Tagesgeld im Ausland nicht immer eine ausreichende Einlagensicherung des Kapitals des Anlegers gewährleistet. Die Zinssätze, die ausländische Banken angeben, sind außerdem oft rein nominal. In ihnen sind also die Gebühren und Nebenkosten für die Kontoführung des Tagesgeldkontos noch nicht berücksichtigt. Außerdem sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie bei der Eröffnung einer Tagesgeldanlage bei einer ausländischen Bank keinen Ansprechpartner in direkter Nähe haben, an den sie sich wenden können, wenn es einmal Probleme mit Ihrem Tagesgeldkonto gibt.

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Das beim Eröffnen von einem Tagesgeldkonto die Schufa abgefragt wird, dass ist durchaus möglich. Allerdings ist die Schufaabfrage zur Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei vielen Kreditinstituten nicht üblich. Einige Banken möchten sich diese Arbeit ersparen und eröffnen daher ein Tagesgeldkonto ohne Schufa. Der Grund: Beim Tagesgeldkonto handelt es sich nicht um ein Girokonto mit Überziehungsmöglichkeit, sondern um ein reines Guthabenkonto. Für die Bank ergibt sich daraus ein wesentlich geringeres Risiko des Kapitalverlustes, weswegen ein Tagesgeldkonto oftmals auch ohne Schufa-Auskunft eröffnet werden kann.

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Der größte Unterschied zwischen den beiden Anlageformen Tagesanleihe und Tagesgeld besteht im Herausgeber. Während Sie ein Tagesgeldkonto bei nahezu jedem Kreditinstitut eröffnen können, wird die Tagesanleihe in Form von speziellen Anlageprodukten nur vom Bund, das heißt vom deutschen Staat, ausgegeben. Dabei kann es sich beispielsweise um Bundesschatzbriefs handeln. Bei der Tagesanleihe zahlen Sie also Ihr Kapital nicht einfach nur auf ein Konto ein, sondern investieren dieses in spezielle Wertpapiere. Das Besondere daran: Ebenso wie beim Tagesgeldkonto genießt der Kunde auch hier die Möglichkeit, kurzfristig an sein Kapital zu kommen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass der Zinssatz bei einer Tagesanleihe nur dann eine zufriedenstellende Höhe erreicht, wenn das Kapital über einen längeren Zeitraum in der Anlage belassen wird. Für besonders kurzfristige Anlagen eignet sich das Tagesgeldkonto daher besser.

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Wie oft die Zinsen bei einem Tagesgeldkonto ausgezahlt werden ist von Kreditinstitut zu Kreditinstitut unterschiedlich. Noch vor einigen Jahren war es üblich, die Zinsen auf ein Tagesgeldkonto lediglich einmal pro Jahr auszuzahlen. Inzwischen sind jedoch viele Anbieter dazu übergegangen, auch unterjährige Zinsauszahlungen vorzunehmen. Für den Anlieger ergeben sich daraus wichtige Vorteile. Er erhält sein erwirtschaftetes Geld öfter ausgezahlt und kann dieses beispielsweise in andere Anlageformen investieren. So ergibt sich ein Zinseszinseffekt, dessen Auswirkungen häufig nicht zu vernachlässigen sind. Allerdings verursacht die unterjährige Auszahlung von Zinsen einen höheren Verwaltungsaufwand für das Kreditinstitut. Der Kontoinhaber sollte daher darauf achten, diesen erhöhten Verwaltungsaufwand nicht in Form von höheren Gebühren bezahlen zu müssen. Andernfalls ist der Zinsvorteil wieder dahin.

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Die Kündigung eines Tagesgeldkontos bietet sich an, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Das hört sich zwar etwas pauschal an, trifft jedoch auf viele Anleger in Deutschland zu. Es ist heute gang und gäbe geworden, bei einem günstigeren Angebot für das Tagesgeld sein komplettes Anlagekapital vom alten Tagesgeldkonto zu entnehmen und umgehend auf das neue Konto zu transferieren. Oft wird hierbei jedoch vergessen, das alte Tagesgeldkonto zu kündigen. So dümpelt das leere Konto über lange Zeit vor sich hin und verursacht dem Kreditinstitut unnötigen Verwaltungsaufwand und dem Anleger entsprechende Kosten. Vergessen Sie also nicht, in diesem Fall Ihr Tagesgeldkonto zu kündigen. Gleiches gilt natürlich auch, wenn Sie das auf dem Tagesgeldkonto befindliche Kapital entnehmen und anderweitig verwenden.
In der Regel reicht für die Kündigung eines Tagesgeldkonto ein formloses Schreiben, dass Sie an das kontoführende Kreditinstitut aufsetzen und anschließend nach Möglichkeit per Einschreiben verschicken. Hierbei nochmals der Hinweis: Sie sollten bereits bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos darauf achten, dass im Falle einer Kündigung keine Gebühren beziehungsweise Kündigungskosten berechnet werden. Vergessen Sie außerdem nicht, nach der Kündigung des Tagesgeldkontos auch eventuell bestehende Freistellungsaufträge für dieses Konto zu kündigen beziehungsweise zu widerrufen. Diese können Sie anschließend auf andere Kapitalanlagen verteilen.

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In der Regel gilt für ein Tagesgeldkonto keine Kündigungsfrist. Das heißt, Sie können Ihr Tagesgeldkonto tagtäglich mit sofortiger Wirkung kündigen. Einige Kreditinstitute möchten solch eine Kündigung allerdings unterbinden und setzen daher sehr wohl immer noch eine Kündigungsfrist für das Tagesgeldkonto an. Diese Kündigungsfrist beträgt dann beispielsweise 14 Tage oder einen Monat. In diesem Zeitraum kann die Bank noch mit dem Kapital des Anlegers arbeiten und erwirtschaftet so größere Gewinne. Für den Anleger bedeutet das allerdings, wesentlich unflexibler als bei einer täglichen Kündigungsmöglichkeit zu sein. Achten Sie daher schon bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos darauf, dass dieses möglichst kurzfristig gekündigt werden kann.

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Bei den meisten Kreditinstituten beschränkt sich die Verfügbarkeit des Tagesgeldes auf Werktage. Sie können also nur dann auf das Tagesgeld zugreifen, wenn die Bank auch geöffnet hat. Etwas anders sieht es allerdings bei reinen Internet- beziehungsweise Direktbanken aus. Hier bieten viele Kreditinstitute an, auch an Wochenenden und Feiertagen per Internet oder Telefon auf das Kapital der Tagesgeldanlage zugreifen zu können. Das Tagesgeld kann dann beispielsweise auf das als Referenzkonto angegebene Girokonto transferiert und anschließend über die normalen Geldautomaten ausgezahlt werden.

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Da das Tagesgeldkonto als besonders flexible Anlageform konstruiert ist, bleibt es nicht aus, dass das darauf befindliche Kapital stetigen Schwankungen unterworfen ist. So entnehmen viele Anleger immer wieder Kapital vom Tagesgeldkonto, um später die ein- oder andere Summe wieder einzuzahlen. Daraus ergibt sich eine ständige Schwankung der Kapitalhöhe auf dem Tagesgeldkonto. Hinsichtlich der Berechnung der Zinsen ist dies allerdings kein Problem. Das Kreditinstitut wird für jeden Tag den aktuellen Kontostand abfragen und dafür den aktuellen Zinserlös errechnen. Anschließend muss die Bank nur noch die einzelnen Tage addieren und kommt so auf den genauen Zinsbetrag für das ganze Jahr, beziehungsweise die jeweilige Abrechnungsperiode.

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Bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer reinen Internet- beziehungsweise Direktbank muss der Kunde seine persönlichen Daten genauso verifizieren, als wenn er sein Tagesgeldkonto bei einer Filiale vor Ort eröffnet. Während er in der Filiale jedoch lediglich ein Personalausweis vorzulegen hat, ergeben sich bei der Verifizierung der Daten bei Direktbanken größere Probleme. Aus diesem Grund hat die Deutsche Post ihr so genanntes PostIdent-Verfahren eingeführt. Hierbei legt der Kunde am Postschalter seinen Personalausweis vor, woraufhin der Postbedienstete die Daten mit denen im Kontoantrag abgleicht. Stimmt alles überein, so bestätigt er dies mit seiner Unterschrift. Die Daten sind damit verifiziert.

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Möglichkeiten um bei der Anlage von Tagesgeld Steuern zu sparen gibt es, allerdings nicht für alle Anleger. Wenn Sie lediglich über ein sehr geringes Einkommen verfügen, haben Sie die Möglichkeit, eine Nichtveranlagungsbescheinigungen von Ihrem zuständigen Finanzamt zu erhalten. Die Bescheinigung legen Sie anschließend bei Ihrem Kreditinstitut vor, woraufhin die Bank in Zukunft keinerlei Steuern auf Zinsgewinne, auch beim Tagesgeldkonto, mehr an das Finanzamt abführen wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Freistellungsauftrag für die Zinserträge aus einer Tagesgeldanlage zu erteilen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die mögliche Gesamtsumme Ihres Freistellungsauftrages sinnvoll auf alle Kapitalanlagen verteilen. Die Höchstgrenze beträgt momentan bei Verheirateten circa 1.600 Euro. Tagesgeld FAQ - zurück zur Fragen-Übersicht! zum Zinsrechner und Tagesgeld-Vergleich!
Im Grunde gelten für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos die gleichen Voraussetzungen, als wenn Sie ein gewöhnliches Girokonto eröffnen. Sie sollten also keine negativen Einträge in Ihrer Schufa-Akte haben und möglichst über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Wichtig zu wissen ist, dass einige Anbieter die Eröffnung eines Tagesgeldkontos mit einer Mindesteinlagesumme verknüpfen. So kann das Kreditinstitut beispielsweise fordern, dass mindestens 5.000 Euro auf das Tagesgeldkonto einzuzahlen sind. Allerdings ist das nicht die Regel. Viele Kreditinstitute sind mittlerweile - auch durch den wachsenden Konkurrenzdruck untereinander - dazu übergegangen, Tagesgeldkonten ohne Mindesteinlagesumme anzubieten.

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Ein Tagesgeldkonto gilt als die flexibelste Anlageform überhaupt. Wie der Name bereits andeutet, kann der Kunde hier tagtäglich auf sein angespartes Kapital zugreifen, ohne dadurch finanzielle Verluste erleiden zu müssen. Diese Flexibilität sorgt dafür, dass das Tagesgeldkonto insbesondere für kurzfristige Anlagen heute sehr gerne genutzt wird. Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten ist es ein beruhigendes Gefühl für den Kunden, wenn er die Sicherheit genießt, jederzeit auf sein Kapital zugreifen zu können. Diese Sicherheit bietet nur ein Tagesgeldkonto. Zudem hat der Konkurrenzdruck durch viele neue Anbieter, die mit ihren Tagesgeldkonto-Angeboten auf den Markt drängen, in letzter Zeit deutlich zugenommen. Dieser Umstand sorgt dafür, dass immer höhere Zinssätze auf das Tagesgeld geboten werden, verbunden mit äußerst geringen Kontoführungsgebühren und anderen Nebenkosten.

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Das Problem bei der bis 2009 gültigen Kapitalertragsteuer war, dass der Anleger nie im Voraus wusste, ob er Steuern an sein Finanzamt nachentrichten musste. Schließlich versteuerte er die Gewinne aus seinen Kapitalanlagen erst in der Jahressteuererklärung, wo sie mit anderen Positionen aufgerechnet wurden. Für den Staat bedeutete dies einen erhöhten Verwaltungsaufwand, der mit der neuen Abgeltungssteuer gemildert werden sollte. Für den Anleger ergibt sich daraus der große Vorteil, dass er durch die Zahlung von pauschalen 25 Prozent viel besser seine Steuerlast kalkulieren kann. Nachforderungen wird es also damit nicht mehr geben.

Was ist, wenn ich zuvor bei der Kapitalertragsteuer weniger Steuern auf mein Kapital bezahlen musste, als mit der neuen Abgeltungssteuer?

Die Abgeltungssteuer wurde vor allem eingeführt, um den Verwaltungsaufwand bei der Berechnung der Steuerlast durch Kapitalanlagen zu reduzieren. Dafür stellt diese Steuer eine pauschale Form dar, bei der zunächst einmal von allen Anlegern 25 Prozent ihrer Zinsgewinne als Steuer an den Staat abgeführt werden müssen. Im Gegensatz zur zuvor geltenden Kapitalertragsteuer berücksichtigt die Abgeltungssteuer keine Einzelfälle, die eigentlich weniger als die geforderten 25 Prozent an Steuern zu zahlen hätten. Die Finanzämter berücksichtigen jedoch solche Fälle und erlauben den Anlegern, im Rahmen ihrer Jahressteuererklärung zu viel gezahlte Beträge zurückzufordern.

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Grundsätzlich investieren Sie Ihr Kapital in eine Tagesgeldanlage, um darauf bessere Zinsen als beispielsweise auf einem Sparbuch zu erhalten. Fakt ist allerdings auch, dass die Zinsen für das Tagesgeld in der Regel sehr stark schwanken und nicht - wie beispielsweise beim Festgeld - für einen bestimmten Zeitraum garantiert werden können. Wenn Sie als Kunde nun mitbekommen, dass das allgemeine Niveau der Tagesgeldzinsen steigt, sollten Sie zunächst bei Ihrer Bank nachfragen, ob auch dort eine Erhöhung der Tagesgeldzinsen in diesem Zuge geplant ist. Falls nicht, sollten Sie noch einige Zeit abwarten und die Angelegenheit beobachten. Stellen Sie fest, dass das Kreditinstitut bei der Anpassung der Tagesgeldzinsen stetig der Konkurrenz hinterherhinkt, so ist es an der Zeit, sich einem besseren Anbieter zu suchen.

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Bei deutschen Kreditinstituten und seriösen Banken aus dem Ausland sicher nicht. Etwas Vorsicht ist allerdings bei kleinen und weitgehend unbekannten Kreditinstituten aus dem fernen Ausland geboten, zum Beispiel aus den USA oder dem asiatischen Raum. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass die Konditionen für Ihr Tagesgeldkonto schon vor Abschluss vollständig offengelegt werden, so dass keinerlei Zweifel bleiben. Einige Banken werben zum Beispiel mit besonders hohen Zinssätzen, bei denen sich allerdings anschließend herausstellt, dass diese nur für einen begrenzten Zeitraum gelten. Mit solchen Tricks wird der Kunde zwar nicht übers Ohr gehauen, trotzdem ist es ärgerlich, wenn man die entsprechenden Klauseln in den Werbeangeboten und Verträgen erst nach Eröffnung des Kontos entdeckt.

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Wie bereits an vielen Stellen erwähnt, handelt es sich bei der Tagesgeldanlage um eine besonders flexible Anlageform. Ein Merkmal dieser Flexibilität ist auch, dass der Anleger tagtäglich über sein komplettes Geld verfügen kann. Demzufolge ist es bei den meisten Kreditinstituten kein Problem, den gesamten Anlagebetrag auf einem Tagesgeldkonto auf einmal zu entnehmen. Allerdings kann es dazu bei einigen Banken notwendig werden, sich zunächst telefonisch oder schriftlich zur Auszahlung anzumelden, insbesondere bei sehr hohen Anlagesummen. Einige wenige Banken setzen darüber hinaus ein Auszahlungslimit fest, mit dem der Anleger beispielsweise pro Werktag nur 5.000 Euro von seinem Geld entnehmen kann. Dieser Punkt sollte möglichst frühzeitig mit der Bank abgeklärt werden.

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Auf unserer Webseite erhalten Sie alle notwendigen Informationen rund um das Thema Tagesgeld. Wenn Sie dennoch einzelne Informationen vermissen, sollten Sie zunächst Ihre Hausbank aufsuchen und sich dort entsprechende Informationen geben lassen. Dies kann entweder durch die Aushändigung einer Broschüre geschehen, aber auch durch ein persönliches Gespräch mit einem Bankbediensteten beziehungsweise Kundenberater. Weiterhin bieten sich als Informationsquelle Fachzeitschriften an, welche die verschiedenen Tagesgeldangebote regelmäßig testen und in einer Rangliste veröffentlichen. Darüber hinaus kann auch ein unabhängiger Finanzmakler ein guter Ansprechpartner für das Thema Tagesgeld sein. Achten Sie hierbei jedoch darauf, dass der Makler Ihnen nicht sofort ein entsprechendes Produkt verkaufen möchte.

Außerdem können Sie Ihre Fragen zum Tagesgeld im Frage-Antwort-Portal von BankTipp.Net zu stellen.

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Sollten Sie dennoch Fragen haben, die auf der FAQ-Seite zur Thematik Tagesgeldkonto nicht beantwortet werden können, so schreiben Sie uns bitte eine Mail. Wir werden versuchen; Ihr Anliegen oder die Frage zum Tagesgeldkonto individuell zu beantworten.

Tagesgeld FAQ
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