Tafelgeschäft

Der Begriff Tafelgeschäft bezeichnet eine besondere Form der Geschäftsabwicklung im Bereich der Wertpapiergeschäfte. Es wird auch als Schaltergeschäft bezeichnet. Das Besondere am Tafelgeschäft ist, dass der Geschäftsvorgang Zug um Zug abgewickelt wird. Es wird hierbei also kein Zahlungsziel in der Zukunft vereinbart, sondern die Lieferung des dem Geschäft zugrunde liegenden Wertes erfolgt ausschließlich gegen sofortige Bezahlung. Heute spielen Tafelgeschäfte im Finanzwesen nur noch eine untergeordnete Rolle, da hierbei erhöhte Depotkosten und Verwaltungsgebühren anfallen, und außerdem die Kreditinstitute automatisch 35 Prozent Kapitalertragssteuer bei jedem Tafelgeschäft einbehalten. Zudem greift ein Freistellungsauftrag grundsätzlich nicht bei Tafelgeschäften, was die Ausübung solcher Geschäfte für viele Anleger unrentabel macht.

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