Kleines Finanzlexikon und Begriffserklärungen

Hier haben wir einige Finanzbegriffe zusammen getragen, bei denen wir oft nach der Bedeutung gefragt werden . Wir werden versuchen Ihnen diese Begriffe aus dem Bereich Finanzen etwas näher zu bringen. Um in unserem Finanzlexikon zur Begriffserklärung beziehungsweise zur vollständigen Beschreibung zu gelangen, klicken Sie bitte auf den jeweiligen Begriff bzw. Buchstabe.

Finanzlexikon und Begriffserklärungen

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Begriffe & Deffinitionen - Übersicht:

Call


Begriffserklärung Call: In der internationalen Finanzfachsprache kennt man verschiedene Bedeutungen für den Begriff Call. Zum einen versteht man darunter den Zeitraum von der Markteröffnung bis zum Marktschluss im Rahmen eines Terminhandels an der Börse, andererseits kann ein Call auch eine Kaufoption bei Optionsgeschäften verkörpern. Bei jedem Call ist jedoch grundsätzlich zwischen zwei Grundpositionen zu unterscheiden: dem Long Call (Position des Käufers) und dem Short Call (Position des Verkäufers). Eine Long Call tätigt man als Käufer in der Regel dann, wenn steigende Kurse eines bestimmten Basiswertes zu erwarten sind. Der Käufer erhält dann die festgelegte Menge dieses Basiswertes zum festgelegten Zeitpunkt zu dem im Vertrag festgelegten Preis. In der Rolle des Verkäufers ist es genau umgekehrt: Fällt der Kurs während der Zeit des Calls, so kann er den Basiswert teurer verkaufen, als es eigentlich am Markt möglich wäre.

Cost-Average-Effekt


Begriffserklärung Cost-Average-Effekt: Der so genannte Cost-Average-Effekt kommt regelmäßig bei Kapitalanlagen zum Tragen. Man bezeichnet damit einen positiven Effekt für den Investor, sofern dieser einen gleichbleibenden Kapitalbetrag in regelmäßigen Anteilen angelegt. Dies kann z. B. im Rahmen eines Sparplans geschehen. Dieser Sparplan wird dann so gestaltet, dass die Menge der gekauften Anteile je nach Ausgabepreis variiert. Das bedeutet: Bei hohem Ausgabepreis werden weniger, beim niedrigen Ausgabepreis dagegen mehr Anteile gekauft. Im Durchschnitt ergibt sich durch diese Technik ein günstigerer Kaufpreis für die Anteile, als wenn der Anleger einzelne Investmentanteile gekauft hätte. Der Zusammenhang zwischen dem Ausgabepreis und der Anzahl der erworbenen Anteile ergibt sich bei einem Sparplan automatisch, ohne dass der Investor dazu beitragen muss.

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